Der Februar markiert in Berlin oft den Übergang zwischen Hochwinter und erstem Frühlingsvorboten. Nebel über der Spreeniederung, Schneeschmelze im Tiergarten und vereinzelte Krokusse kennzeichnen diesen Monat. Die Tageslänge wächst spürbar um fast 2 Stunden gegenüber dem Januar. Mildere Winter in Folge des Klimawandels lassen Berlins Frühling inzwischen im Schnitt 12 Tage früher beginnen als in den 1970ern.
Der Februar 2020 war mit einer Mitteltemperatur von 5,4 °C der wärmste Februar Berlins seit Messbeginn 1881, fast 6 Grad über dem historischen Mittel.
Diese Seite vergleicht die täglichen Messwerte des laufenden Jahres mit dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.dem sogenannten 10-Jahres-Mittel. Die Abweichungswerte in den KPI-Karten zeigen direkt, ob der aktuelle Monat wärmer, sonniger, nasser oder windiger als gewöhnlich ausfällt. Die Referenzdaten stammen aus dem ERA5-Wetterarchiv von Open-Meteo und umfassen täglich gemessene Höchst- und Tiefsttemperaturen, Sonnenstunden, Niederschlagsmengen und Windgeschwindigkeiten.
Ein Zehnjahresdurchschnitt ist kurz genug, um aktuelle Klimatrends widerzuspiegeln, und lang genug, um einzelne Extremjahre statistisch auszugleichen. Die Weltmeteorologie-Organisation (WMO) empfiehlt 30-Jahres-Normen als offizielle Klimareferenz, unser 10-Jahres-Mittel ist bewusst gegenwartsnäher und zeigt damit den Klimawandel der jüngsten Dekade deutlicher.
Die Tagesdaten des aktuellen Jahres kommen direkt von Open-Meteo in Echtzeit. Das Referenzmittel wird aus den tatsächlichen Messwerten der letzten 10 Jahre berechnet, kein statistisches Modell, sondern echte historische Archivdaten. Basis ist das ERA5-Reanalyse-Dataset des ECMWF.
Die Abweichung zeigt den Unterschied zwischen dem aktuellen Monats-Durchschnitt und dem 10-Jahres-Referenzwert für denselben Monat. Ein Wert von +2,3 °C bedeutet: Der aktuelle Monat ist im Schnitt 2,3 Grad wärmer als der Durchschnitt der letzten 10 Jahre.
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